Die Malerin Paula Modersohn-Becker war eine Ausnahme. Zu Lebzeiten kaum beachtet, malte sie unabhängig und eigenwillig und gilt heute als Vorreiterin der Moderne und des Expressionismus.
Paula Modersohn-Becker ist heute, 150 Jahre nach ihrer Geburt, weltweit bekannt. Doch zu Lebzeiten irritiert ihre eigenwillige Malerei ihre Zeitgenossen. Radikal bricht sie Tabus und nimmt vorweg, was erst Jahrzehnte später als Vorboten des Expressionismus und der Moderne gefeiert wurde. Für internationale Künstlerinnen sind ihr berührender Lebensweg und ihr Werk bis heute prägend. Der Film porträtiert eine Künstlerin, die unbeirrbar ihrer Vision gefolgt ist und beleuchtet die bis heute bestehenden Hürden für Frauen in der Kunst.
Das Regieduo hat aus Anlass des Paula-Modersohn-Becker-Jahres 2026 mit „Wer weiß schon, was ein Leben ist?“ zudem einen Kinofilm gedreht, der im Spätsommer in die Kinos kommt (Kinescope Film Bremen und Farbfilm Verleih).
Beide Filme flankieren die ab dem 7./8. Februar laufenden Ausstellungen „Becoming Paula“ (Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen) und „Impuls Paula“ (Worpsweder Museen).