Nationalparks im Baltikum

Unberührte Natur, einzigartige Wald-, Seen- und Sumpflandschaften, ein 10.000 Jahre altes
Kultur- und Naturerbe sowie Lebensraum für dutzende bedrohte Tier- und Pflanzenarten, all das
bieten die Nationalparks im Baltikum. Die Reise von den tiefen Wäldern und großen Findlingen
Estlands über die heißen Schwefelquellen und weitläufigen Moore Lettlands bis hin zu den
malerischen hohen Dünen Litauens führt zu einigen der schönsten intakten Naturräume der
Welt.

In Nordosteuropa am östlichen Rand der Ostsee gelegen, bilden die drei Staaten Lettland, Estland und Litauen zusammen das Baltikum. Der Begriff Baltikum hat seinen Ursprung im „Mare balticum“, dem lateinischen Begriff für Ostsee. Die baltischen Staaten gehörten einstmals zum Russischen Reich, erlangten nach dem Ersten Weltkrieg ihre Unabhängigkeit, wurden aber 1940 von der Sowjetunion erneut annektiert. Seit 1991 sind die baltischen Staaten wieder unabhängig.
Die Doku-Serie erkundet vier der bedeutendsten Nationalparks der Region. Hierbei handelt es sich um Schutzgebiete für die Natur, in denen sich Flora und Fauna wild und frei entwickeln können. Menschliche Eingriffe ins Ökosystem sind hier streng reglementiert. Als Nationalpark wird eine Landschaft bezeichnet, die ökologisch besonders wertvoll ist und den Schutz des Staates benötigt. Im Verlauf der Serie werden wir zwei Nationalparks in Estland, zwei Nationalparks in Lettland und zwei Nationalpark in Litauen vorstellen. Der Fokus liegt auf den Charakteristika von Flora und Fauna der einzelnen Parks und veranschaulicht den Artenreichtum, aber auch die Fragilität der verschiedenen Ökosysteme.

Serie
208 Minuten
Regie
Mechtild Lehning
Britta-Susann Lübke
Nadine Niemann
Produktion
Kinescope Film GmbH
Sender
Radio Bremen/arte
Producer
Matthias Greving
Associate Producer
Christina Mayer